Verkehrsunfall

Am Montag ereignete sich kurz nach 23 Uhr ein weiterer schwerer Lkw-Unfall auf der A3 in Fahrtrichtung Regensburg. Ein 36-jähriger Sattelzugfahrer befuhr die Autobahn auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Regensburg und circa einen Kilometer nach der Autobahnanschlussstelle Wörth/Wiesent fuhr er mit seinem Sattelzug aus Unachtsamkeit auf einen 7,5-Tonnen-Lkw am Stauende auf. Der Klein-Lkw wurde dadurch auf einen weiteren davorstehenden Sattelzug und dieser wiederum auf einen am Seitenstreifen stehenden Sattelzug geschoben. Der 53-jährige Klein-Lkw-Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwerst verletzt. Die Feuerwehren aus Wörth an der Donau, Wiesent und Neutraubling waren mit ihren Führungskräften am Unfallort zur Bergung des Schwerverletzten eingesetzt. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft wurde verständigt und ordnete die Hinzuziehung eines Gutachters, die Sicherstellung aller Fahrzeuge und eine Blutentnahme beim Unfallverursacher an. Die Autobahn war bis 8 Uhr total gesperrt und der Verkehr musste an der AS Wörth-Wiesent wieder ausgeleitet werden. Spezialfirmen brauchten bis in die Morgenstunden um die deformierten Fahrzeuge zu bergen. Der entstandene Sachschaden liegt bei circa 67 000 Euro. Bemerkenswert ist das trotz polizeilicher Stauabsicherung zur Unfallzeit der Unfallverursacher nach Passieren auch der vorhandenen Warntafel und des Polizeifahrzeuges auffuhr. Der dadurch entstandene Stau reichte teilweise bis zur Anschlussstelle Kirchroth zurück. Auf den Umfahrungsstraßen der B8 in Richtung Rosenhof und der Staatsstraße 2125 von Wiesent in Richtung Donaustauf staute sich der Verkehr auch erheblich. aus. (Quelle. MZ vom 11.09.2018)


Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung Funkmeldeempfänger
Einsatzstart 10. September 2018 23:21
Fahrzeuge Mehrzweckfahrzeug
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
Verkehrssicherungsanhänger
Versorgungs-LKW
Alarmierte Einheiten FF Wiesent
FF Wörth
FF Neutraubling
KBM, KBI, KBR