Verkehrsunfall

Um 06.26 Uhr wurde die FF Wörth zu einem "Pannen-PKW auf der linken Fahrspur" auf die BAB A 3 zwischen Wörth-Ost und Kirchroth gerufen. An der Einsatzstelle angekommen ergab sich ein anderes Bild. Es handelte sich um einen Verkehrsunfall in den ein PKW und ein VAN mit insgesamt 6 Insassen verwickelt war. Ein Fahrzeug war in die Mittelleitplanke gekracht, der VAN stand auf dem Standstreifen, ein Trümmerfeld aus KFZ-Teilen und Steinen überzog die gesamte Fahrbahn auf ca.100 Meter. Um eine weitere Gefährdung des noch laufenden Verkehrs zu vermeiden, wurde die Autobahn durch die Feuerwehr komplett gesperrt. Die Kräfte kümmerten sich bis zum Eintreffen des nachgeforderten Rettungsdienstes zusätzlich um eine Verletzte, banden ausgelaufene Betriebsstoffe und reinigten die Strasse. Nach der Unfallaufnahme der Polizei konnte der PKW auf den Standstreifen verbracht werden, so dass die Überholspur wieder frei war. Danach zeigte sich widerum eindrucksvoll die Unvernunft einiger Verkehrsteilnehmer. Trotz weithin sichtbarer Absicherung mit dem Verkehrssicherungsanhänger, den blinkenden Verkehrsleitkegeln und den Fahrzeugen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst mit Baulicht rasten einige Fahrer ohne ihre Geschwindigkeit zu reduzierten mit mehr als 100 km/Stunde an den Einsatzstelle vorbei - vermutlich in der Hoffnung, dass "Alle um sie herum" schon aufpassen. Gegenseitige "Rücksichtsnahme" ist anscheinend für Manchen zum Fremdwort geworden.

Ralf Amann, Kommandant der FF Wörth

 


Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung Sirene und Funkmeldeempfänger
Einsatzstart 16. Februar 2020 06:26
Fahrzeuge Mehrzweckfahrzeug
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
Verkehrssicherungsanhänger
Versorgungs-LKW
Alarmierte Einheiten FF Wörth