THL-Leistungsprüfung

30.05.2026
Feuerwehr
Trotz Regen und Sturmböen haben zwei Gruppen ihr Geschick in technischer Hilfeleistung unter Beweis gestellt. Herzlichen Glückwunsch!

Die Prüfung begann am Samstag um 16 Uhr. Wie üblich wurden als erstes die Positionen ausgelost. Doch zunächst mussten unsere Kameradinnen und Kameraden je nach Stufe Zusatzaufgaben absolvieren, wie etwa Geräte im Fahrzeug zuordnen oder Erste-Hilfe-Maßnahmen erklären. 

Dann ging’s zum Kern der Prüfung, dem Übungsszenario. Innerhalb weniger Minuten sollte alles auf einer sogenannten Gerätebereitstellungsplane abgelegt werden, was für die Rettung benötigt wird: Von der Patiententrage und Brandschutz über Werkzeug und Glasmanagement bis hin zum hydraulischen Rettungssatz. Jeden Handgriff hatten die Feuerwehrler passgenau aufeinander abgestimmt, weshalb beide Gruppen die Aufgabe innerhalb der vorgeschriebenen Zeit absolvierten - diese stoppte, sobald Schere und Spreizer am Unfallfahrzeug lagen, der Patient betreut wurde und das Fahrzeug gegen Wegrollen gesichert und mit Holz untergebaut wurde. Insgesamt durfte die Gruppe dafür maximal 240 Sekunden, also vier Minuten brauchen. Somit hatten alle einwandfrei bestanden.

Nicht unbemerkt blieb jedoch das Unwetter, das gerade über Wörth zog. Noch während der ersten Prüfungsrunde wurde zum Einsatz alarmiert: Ein umgeknickter Baum ragte über den Standstreifen in eine Fahrspur der Autobahn. Und als die zweite Gruppe an der Reihe war, rückten die Kameraden erneut aus. Diesmal war ein Baum auf ein Auto gekracht. Bei der feierlichen Abzeichenverleihung im Gerätehaus gab es eine kurze Pause, ehe die Feuerwehr nochmals wegen Sturmschäden benötigt wurde.

Danke an die Prüfer: Kreisbrandrat Hans Bornschlegl, Kreisbrandinspektor Georg Koller und Kreisbrandmeister Johannes Weig. Dank gilt auch unserem Bürgermeister Josef Schütz, der sich das Zuschauen nicht nehmen ließ.