Aktuelles

Segnung der neuen Einsatzfahrzeuge

Alle drei neuen Fahrzeuge der Wörther Stützpunktwehr sind zwar längst im Einsatz, aber bis zu diesem Samstag ohne kirchlichen Segen. Jetzt, wo Corona seinen Würgegriff ums Vereinsleben etwas lockert, konnte auch dieser Missstand in feierlichem Rahmen behoben werden, freute sich der Feuerwehrvorsitzende Siegfried Engl über die zahlreich erschienenen Mitglieder und Ehrengäste.

Die Drehleiter wurde im Februar 2020 in Dienst gestellt, das Tanklöschfahrzeug im Oktober und erst vor Kurzem kam noch ein älterer 3er BMW, der zuletzt in Neutraubling eingesetzt war, als provisorischer Kommandowagen dazu. Stadtpfarrer Johann Baier bestaunte die beeindruckende Kulisse der drei auf einmal zu segnenden Feuerwehrfahrzeuge - auch für ihn war das etwas Neues.

Sichtbare Zeichen eines funktionierenden Staats

Angesichts der jüngsten Flutkatastrophe müsse allen klar sein, "dass wir die Welt nicht so in den Griff bekommen haben, wie wir uns das vielleicht vorgestellt haben." Doch in der Not habe sich abermals die große Stärke des funktionierenden Staats gezeigt: Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zur Organisation. Diese Zuverlässigkeit, für die besonders Feuerwehrleute mit ihrem Wissen und Können stehen, wünschte Baier auch den neuen Fahrzeugen, bei möglichst wenigen Einsätzen.

Kreisbrandrat lobt hohen Einsatzwert

"Endlich wieder marschieren!" freute sich die Landrätin Tanja Schweiger darüber, dass die Fahrzeugweihe trotz Pandemie in festlichem Rahmen abgehalten werden konnte. Die Stadt würdige den Stellenwert der Wehr, indem sie das nötige Handwerkszeug für ein breites Aufgabenfeld bereitstelle. Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer beschrieb den Nutzen der neuen Fahrzeuge: Das TLF mit 3000 Litern Wasser an Bord sei gerade bei den häufigen Unfällen auf der Autobahn bestens geeignet, Brände ohne Hydranten in der Nähe zu löschen. Die Drehleiter sei nicht nur bei Bränden von hohen Gebäuden nützlich, sondern könne genauso in Gruben und Tiefbaustellen zum Einsatz kommen. Zusammen mit der Stadt habe die Wehr ein hervorragendes Paket für viele denkbare Einsatzszenarien geschnürt.

Kommandant im Krankenstand gegrüßt

Der stellvertretende Kommandant Ralf Amann bekam schließlich die symbolischen Schlüssel für alle drei Fahrzeuge aus den Händen des zweiten Bürgermeisters Gerhard Schmautz überreicht. Er berichtete anstelle von Andreas Binder, der sich derzeit im Krankenstand befindet, aber der Versammlung dennoch beiwohnen konnte, davon, wie gut sich die Neuanschaffungen im Fuhrpark bereits bewährten. Die Drehleiter allein sei seit Beschaffung schon 30 Mal ausgerückt. Sie ist das einzige Gerät ihrer Art im Landkreis-Dreieck Regensburg-Straubing-Cham. Die hohe Einsatzbelastung der Wörther Wehr setze sich fort, allein heuer habe man schon 60 Einsätze bewältigt. Umso erfreulicher sei der vorbildliche Einsatzwille der Kameraden.

Nach der Segnung stellten Feuerwehrleute und Ehrengäste sich zu einem kurzen Festzug auf. Im Takt der Stadtkapelle zogen alle von der Busumkehr an der Turnhalle über die Bayerwaldstraße zum Feuerwehrhaus, wo in zwangloser Runde und bei gutem Essen der laue Sommerabend ausklingen durfte.

Ohne die Leistungsträger geht gar nichts

Ralf Amann brachte es in seiner Ansprache auf den Punkt: "Ohne Technik ist der Mensch hilflos, ohne den Menschen ist die Technik sinnlos." Umso stolzer berichtete er von den am Samstag im Gschwelltal abgehaltenen Leistungsprüfungen in Technischer Hilfeleistung und Brandbekämpfung. Vier Gruppen, fast die Hälfte aller Aktiven, unterzogen sich der Ausbildung und den kritischen Blicken der Prüfer Johann Bornschlegl, Georg Koller und Christian Stöckl. Leistungsabzeichen in "THL" erwarben Konrad Schmid (Stufe 6), Benjamin Dirmeier (6), Andreas Rothfischer (3) Christian Men (5), Josef Weinzierl (5), Ulrich Knott (3), Bernhard Meyritz (2), Wolfgang Heitzer senior (5), Florian Straller (1), Claus Biedermann (2), Daniel Spitzer (4), Ivan Bassil (1), Ina Biedermann (2), Markus Rösch (1), Christina Rösch (1), Paul Krüger (1), Anna Schindler (2) und Thomas Rauscher (2). Das Leistungsabzeichen "Brand-Feuer" erwarben Christoph Angetter (4), Jonas Zeise (2), Stefan Amann (2), Matthias Amann (3), Christian Wierer (3), Wolfgang Heitzer junior (2), Felix Donabauer (2), Manuel Förster (2), Patrick Weinzierl (2), Tobias Mages (2), Konstantin Hebauer (3) und Gregor Donabauer (3). Insgesamt verfügt die FFW Wörth derzeit über 67 ausrückende Mitglieder.

(Fahrzeugsegnung: Idowa.de vom 02.08.21/ Bilder Leistungsprüfung: Josef Raith, Chefredakteur DP i. R.)

 

    

 

 

Neue Atemschutzgeräteträger

Zwischen dem 26. Juni und 06. Juli 2021 absolvierten 23 junge Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus 11 Feuerwehren den Atemschutzlehrgang in Pfatter. Darunter waren auch 2 Feuerwehrleute aus Wörth. Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung an Markus Rösch und Wolfgang Heitzer jun. Bleibt nur zu Hoffen, dass sie das Erlernte nur selten oder gar nicht im Einsatz anwenden müssen.

     

 

Wenn mal was kaputt geht ......

... dann muss es bei der Feuerwehr umgehend repariert werden - was gar nicht immer so einfach ist. So geschehen mit der Pumpe des Hilfeleistungslöschfahrzeuges. Da Undichtigkeiten festgestellt wurden, musste eine Fachfirma mit der Reparatur beauftragt werden. Diese erfolgte am 28. und 29. Juni 2021. Dazu musste die gesamte Pumpe des HLF's ausgebaut und die defekten Teile erneuert werden. Gleichzeitig erfolgte -so ganz nebenbei - auch eine Grundwartung der Feuerlöschkreiselpumpe. Nach 1 1/2 Tagen schwerer Arbeit in der Halle und glühender Hitze draußen war das Werk vollendet - es sind keine Teile übrig geblieben ! Unser Herzlicher Dank gilt Benjamin Dirmeier, der die Reparatur organisiert und begleitet hat, der Firma "Feuerwehrservice Bayern", sowie der Stadt Wörth für die unbürokratisch schnelle und sehr gute Zusammenarbeit.

     

 

230 Meter Nutzungslänge, 25 Meter Breite ...

...13 Meter hohe Wände, Überbrückung des Höhenunterschiedes von ca. 7 Metern, Dauer eines Hubes bzw. einer Absenkung ca. 20 Minuten: Das sind die eindrucksvollen Zahlen der Schleuse Geisling. Durch Vermittlung von Wolfgang Heitzer, der beim Wasser- und Schifffahrtsamt tätig ist, erhielten die Führungskräfte der Feuerwehr Wörth die Möglichkeit, die Schleuseananlage zu besichtigen. Dies war gegeben, da zu diesem Zeitpunkt Revisionsarbeiten an und in den Kammern stattfanden.

Herr Rohloff, der Leiter des WSA Regensburg führte die Interssierten durch die Anlage. Vom Leitstand aus hatten die Teilnehmer einen Überblick über das gesamte Gelände. Dass die Schleuse nicht mehr besetzt ist, sondern von Regensburg aus gesteuert wird erfuhren die Besucher ebenfalls bei der Führung. Anschließend ging es in das Schleusenbecken hinab, "auf den Grund der Donau". Hier kamen die rießigen Außmaße der Anlage eindrucksvoll zur Geltung. Der Schleusungsvorgang geschieht eigentlich ganz einfach: 1) Schleusentore zu - Oberwasserschieber auf - Unterwasserschieber zu - es geht nach oben; 2) Oberwasserschieber zu - Unterwasserschieber auf - es geht nach unten. Durch 3,5 Meter hohe Durchlässe wird das Wasser in das Becken rein- bzw. wieder rausgeleitet. Alles geschieht ohne Einsatz von Pumpen.

Im Jahr 2020 beförderte die Anlage über 6000 Schiffe, oftmals im Zeitraum zwischen 6.00 Uhr und 18.00 Uhr. Laut Information von Herrn Rohloff, werden auf der Donau meist landwirtschaftliche Produkte (z. B. Mais, Soja, Getreide usw.) aber auch Schrottabfälle, PKW´s und sogar Rotorblätter für Windkaraftanlagen befördert. Nicht zuletzt sind die Flußreisen ein wesentlicher Bestandteil der Donauschifffahrt. Entgegen der weitläufigen Meinung, wird fast kein Rohöl (2-3 Schiffe im Jahr) und keine Container auf dem Fluß transportiert. Im Anschluß erkundeten die Einsatzkräfte die Zugangsmöglichkeiten zur Schleusenanlage und besichtigen den Portalkran, der der ca. 100 Tonnen heben kann. Übrigens... ein Schleusentor wiegt ca. 90 Tonnen! Mit einem "Herzlichen Vergelts Gott" bedankte sich Kommandant Andreas Binder bei den Verantwortlichen für die sehr interessanten 2 Stunden.

     

 

Gefahrgutlehrgang und -workshop abgeschlossen.

Unter Einhaltung der derzeit gültigen Hygiene- und Abstandsregeln wurde, nach einer coronabedingten Unterbrechung, der Lehrgang „Gefahrgut“ mit anschließendem Workshop in Wörth/Do. am Samstag, 20.03.2021 abgeschlossen.

Während der Ausbildung durch Ausbilder KBM Rainer Stadlbauer wurde das Hygienekonzept umgesetzt. Die Feuerwehren Wiesent und Wörth a. D. Donau bauten dabei Ihr Wissen rund um das Thema Gefahrgut aus und vertieften ihre bereits vorhandenen Kenntnisse. Während des Lehrgangs ging es dabei um die Kennzeichnung der verschiedenen Gefahrenklassen in Betrieben, auf der Straße sowie im Bahn- und Schiffsverkehr. Bei den Unterrichtseinheiten der Berufsfeuerwehr Regensburg und der ABC-Komponente in Pentling wurden in Fahrzeug- und Gerätekunde die Sonderausrüstungen, welche bei den einschlägigen Alarmstichwörtern zum Einsatz kommen, intensiv behandelt. Für den medizinischen/rettungsdienstlichen Teil des Lehrgangs zeichnete sich Kreisfeuerwehrarzt Christoph Plank verantwortlich.

Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer zeigte sich beim Lehrgangsabschluss erfreut, dass die beiden Feuerwehren diese Zusatzausbildung trotz der derzeit schwierigen Zeit mit Erfolg ablegten. Die Teilnehmerbescheinigungen wurden in Anwesenheit von 1. Bürgermeisterin Frau Elisabeth Kerscher und 1. Bürgermeister Herrn Josef Schütz an die Teilnehmer der beiden Feuerwehren Wiesent und Wörth a. d. Donau übergeben.

Bericht: www.kfv-regensburg.de

Fotos: Andreas Rothfischer

    

 

Kommandowagen

Da die Lieferung des neuen Mannschaftstransportwagens noch ca. 1 Jahr dauern wird, beschaffte der Verein auf Antrag des Kommandanten zur Überbrückung einen günstigen Kommandowagen. Dieser dient den Einsatzkräften zum Ausrücken aber auch zu Fahrten zu Lehrgängen und Ausbildungen. Ausgestattet ist der Kommandowagen mit Handlampen, Funkgeräten sowie einer Ersten-Hilfe-Ausstattung. und bietet 4 Einsatzkräften Platz.

    

 

Ein Fahrzeug verlässt seine Heimat

Nach fast 29 Jahren im Dienst bei der Feuerwehr Wörth konnte das LF 8/6 an seine neuen Besitzer übergeben werden. Seine Aufgaben  übernahm bereits seit geraumer Zeit das im Oktober neu eingetroffene TLF 3000.

Am Samstag hieß es nun endgültig Abschied nehmen. Die Kommandanten sowie die beiden Verantwortlichen für Fahrzeuge und Funk überführten das Fahrzeug am späten Samstag Vormittag an seinen neuen Standort, zur FF Zinzendorf. Obwohl das LF 8/6 im Stadtgebiet verbleibt, dort grundrenoviert und dann in den Einsatzdienst geht, war es für die FF Wörth ein wehmütiger "Abschied". Viele Kameradinnen und Kameraden sind mit diesem Fahrzeug groß geworden, haben auf diesem Fahrzeug ihren Feuerwehrdienst begonnen, wurden auf diesem Fahrzeug ausgebildet und legten ihre Leistungsprüfungen damit ab. Durch seine besondere Bauweise war das LF 8/6 ein wichtiger Bestandteil im Brandschutz des Schlosses Wörth, brachte bei Unfällen den Verkehrssicherungsanhänger zur Einsatzstelle und trug durch den innenliegenden Atemschutz zur raschen Brandbekämpfung mit bei. Über lange Zeit war das Fahrzeug somit ein treuer und wichtiger Weggefährte im Fuhrpark der Feuerwehr Wörth. Wir wünschen den neuen Besitzern viel Spaß mit "unserem" LF 8/6, stets eine unfallfreie Fahrt und wenig Einsätze.

    

 

Links, Links... äh halt, des andere Links moan i ...

...oder: ???

Da coronabedingt die Atemschutzstrecke in Neutraubling in diesem Jahr nur teilweise geöffnet war, lud der Atemschutzbeauftragte der FF Wörth, Konrad Schmid, die 24 Geräteträger der Feuerwehr zur Belastungsübung ein. Zeitlich jeweils um 45 Minuten versetzt und unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln, durchliefen die Trupp's (d. h. je 2 Personen) an mehreren Abenden/Tagen einen ca. 30 minütigen Parkours. Dabei musste die Drehleiter bis in ca. 15 Meter Höhe erklommen werden, punktgenau mit dem Korb gefahren, Schläuche und Kanister getragen, über Tische und unter Bänke geklettert, eine Art "Schubkarren-Slalom" bewältigt und die "Grube des Verderbens ( :-)" durchquert werden. Beim "Schubkarren-Slalom" bekam der Schiebende eine "Null-Sicht-Blende aufgesetzt", so dass ihn sein Partner im Schubkarren um die "Tore" herumlotsen musste. (vielleicht können Sie sich jetzt einen Reim auf die Überschrift machen ?). Vor allem diese Aufgabe, die unterschiedliche Herangehensweise der Teams aber auch die Kommunikation untereinander, machten den Teilnehmer einen heiden Spaß. Dieser darf, bei allem Ernst für die Aufgaben der Feuerwehr, nicht zu kurz kommen. Herzlichen Dank an Konrad Schmid und seinen Helfern für die Ausarbeitung und die Durchführung der Übungen sowie allen Geräteträgern für die Teilnahme. Durch solche Übungen erfahren die Feuerwehrleute immer wieder die nötige Sicherheit im Umgang mit den lebenswichtigen Gerätschaften. Wie schnell diese von Nöten sein kann, zeigte sich im Laufe der Woche beim Zimmerbrand in der Ludwigstrasse.

    

 

 

Leistungsprüfungen

 

Am vergangenen Samstag absolvierten 3 Gruppen der FF Wörth rund um das Gerätehaus ihr Leistungsabzeichen. Während 6 Jugendliche unter der Leitung der Jugendwarte Andreas Rothfischer und Christian Men das Jugendleistungsabzeichen erfolgreich erwarben legten die beiden Gruppen um Gruppenführerin Ina Biedermann die Stufe 1 (Bronze) und eine gemischte Gruppe um Christian Men (Stufe 2- 6) unter den Augen des Schiedsrichterteams, bestehend aus KBI Johann Bornschlegl und den beiden KBM's Christian Stöckel und Georg Koller, ihre Prüfung mit Erfolg ab.

(Fotos: Idowa.de vom 19.10.20)

    

 

Neue Kommandanten bei der FF Wörth/Donau

 

Die Nummer zwei wird Nummer eins, die Nummer eins wird Nummer zwei: In der Stützpunktfeuerwehr Wörth hat sich am Freitagabend ein Positionswechsel vollzogen.

Am 02.10.2020 beförderten die Aktiven bei einer Dienstversammlung in geheimer Wahl Andreas Binder vom zweiten zum ersten Kommandanten; der bisherige Kommandant Ralf Amann fungiert künftig als dessen Stellvertreter. Die Neuwahl war wegen Ablauf der gesetzlichen Wahlperiode nötig. 53 Aktive im Alter von 16 bis 65 Jahren hatten sich dazu am Freitag in der Gerätehalle versammelt. Den reibungslosen Ablauf der Wahl stellte die Stadt sicher; Bürgermeister Josef Schütz hatte zwei Verwaltungsmitarbeiter mitgebracht: den Feuerwehr-Beauftragten Andreas Gritschmeier und Sebastian Zens. Dieses Trio bildete den Wahlausschuss. Da für jede Position jeweils nur ein Bewerber zur Verfügung stand konnte der Wahlvorstand bereits nach ca. 30 Minuten und nur 2 Wahlgängen  die Veranstaltung für beendet erklären.

    

 

Ankunft TLF 3000

Am Dienstag Abend gg. 19.45 Uhr erreichte das "jüngste Kind" des Fuhrparks der FF Wörth seinen neuen Standort im Gerätehaus. Nach zweitägiger intensiver Abnahme und Einweisung durch die Firma Magirus in Ulm, konnten die Kommandanten Ralf Amann und Andreas Binder, sowie Vorstand Siegfried Engl und Obermaschinist Benjamin Dirmeier das neue TLF 3000 in Empfang nehmen und es nach Wörth überführen. Im Gerätehaus warteten bereits viele Kameradinnen und Kameraden, darunter auch Bürgermeister Josef Schütz, auf die Ankunft. Mit Blaulicht und Martinshorn wurde das neue Fahrzeug standesgemäß begrüsst und konnte anschließend von den Besuchern ausgiebig begutachtet werden. Das TLF 3000 ersetzt zukünftig das in die Jahre gekommende LF 8/6. Eine kleine Brotzeit für die versammelten Gäste verkürzte die Wartezeit. Herzlichen Dank hierfür an Matthias Gross und seinen fleißigen Helferinnen und Helfer. Wir wünschen dem neuen TLF 3000 wenig Einsätze und stets eine unfallfreie Fahrt.

    

 

MTA "Zwischenprüfungen"

An zwei Samstagen legten insgesamt 35 junge Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aller Feuerwehren der Stadt Wörth, sowie der FF Geisling vor den Augen des Schiedsrichterteams, bestehend aus KBI Hans Bornschlegl und den KBM's Georg Koller und Christian Stöckl, die "Zwischenprüfung" der Modularen Truppausbildung erfolgreich ab. Dabei mussten sie, neben einer theoretischen Prüfung, auch verschiedene Einzelaufgaben sowie einen Löschaufbau mit Personenrettung erfolgreich meistern. Die Feuerwehr Wörth begrüsst 5 Quereinsteiger (!), die sich dieser Ausbildung gestellt haben und die aktive Mannschaft ab sofort verstärken.

    

 

Abholung TLF 3000

Im Januar diesen Jahres begann die Fa. Magirus aus Ulm mit dem Bau des neuen TLF 3000 der FF Wörth. Coronabedingt hat sich der Aufbau verzögert..Das Fahrzeug ist nunmehr fertig gestellt und wurde vom TÜV abgenommen. Die Abholung erfolgt am 7. + 8.9.2020 durch 4 Kameraden der FF Wörth.

    

 

Reparaturarbeiten Drehleiter

An einem Samstag rief Claus Biedermann die Aktiven zur "Verschönerung" der Drehleiter. Die Maßnahmen dienten aber nicht nur zum besseren Aussehen, sondern tragen auch wesentlich zur Sicherheit bei. So wurden die Stützen der Leiter abgeschliffen, neu grundiert, mit einer Rostschutzfarbe versehen und schwarz lackiert. Im Anschluß konnten die 4 Abstützungen mit neuen rot-gelben Relektionsstreifen zur besseren Erkennbarkeit beklebt werden. Aber auch einige andere kleine Reparaturen wurden an diesem Tag gleich mit durchgeführt. Wir bedanken uns bei Allen, die sich immer wieder in den Dienst der guten Sache stellen.

    

 

Die neue Drehleiter ist einsatzbereit

Nach intensiver Ausbildung der Maschinisten und Korbfahrer, sowie nach fast dreimonatigem Üben im Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden, konnte die neue Drehleiter der FF Wörth bei der Leitstelle "einsatzbereit" gemeldet werden. Derzeit stehen ca. 25 Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz zur Verfügung. Tagsüber werden sie durch die Sirene, in der Nacht durch eine eigene Funkmelderschleife alarmiert.

    

 

Freiwillige Feuerwehr Wörth erweitert Fahrzeugbestand: Die Drehleiter ist da!

(September 2019): Nach langer Planung und Vorbereitung konnte die Freiwillige Feuerwehr Wörth ihre Fahrzeugausstattung um ein wichtiges Hilfsmittel erweitern: Die Drehleiter soll in Zukunft zum Retten, Löschen und Bergen das einsatztaktische Geschehen ergänzen. Eine notwendige Bereicherung für immer schwierigere Aufgaben im wachsenden Landkreis.

 

Anfang September war es endlich soweit und die Drehleiter stand im Magirus Werk in Ulm zur Abholung bereit. 8 Kameraden, darunter die Kommandanten Ralf Amann und Andreas Binder sowie Vorstand Siegfried Engl machten sich mit 5 weiteren Aktiven auf den Weg zur Einweisung und Schlüsselübergabe nach Ulm. Zwei Tage lang wurden Einweisungsfahrten und Funktionstest unternommen, um das neue Gefährt kennen zu lernen, bis schließlich die Fahrt ins neue zu Hause angetreten wurde. Mit Laolawellen vom Einsatzort auf der entgegengesetzten Fahrspur wurde die Drehleiter bereits auf der Autobahn im neuen Einsatzgebiet wilkommen geheißen und schließlich bei einer kleinen internen Zusammenkunft als neue Bereicherung genauenstens von Groß und Klein unter die Lupe genommen. 

In den nächsten Wochen bilden sich die aktiven Maschinisten im Bereich der Drehleiter vor Ort in Wörth weiter, bis das Fahrzeug nach einigen Übungsfahrten für den Einsatzdienst freigegeben wird. Wir wünschen eine erfolgreiche Einarbeitung und allzeit gute und sichere Fahrt!

 

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth a. d. Donau zum Maschinisten weitergebildet

(Juli 2019): In Zusammenarbeit mit den Ortsfeuerwehren wurde gemeinsam an der Stützpunktwehr Wörth an der Donau ein gemeinsamer Maschinistenlehrgang abgehalten. Eine ganze Woche waren die Teilnehmer sowohl theoretisch als auch praktisch herausgefordert - und wurden schließlich belohnt.

Die Stadt Wörth an der Donau darf sich über zahlreiche neu ausgebildete Maschinisten freuen, die in Zukunft die Führung und den Betrieb der Einsatzfahrzeuge übernehmen dürfen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Wörth absolvierten 5 Kameraden den Lehrgang mit großem Interesse und Erfolg. Gratulation!

 

5 Neue Atemschutzgeräteträger/-innen bei der Freiwilligen Feuerwehr Wörth a. d. Donau

(April/Mai 2019): Über 25 Feuerwehrmänner und -frauen nahmen an der diesjährigen Atemschutzgeräteträger-Ausbildung im KBI Bereich Ost teil. Ausbildungsstätte war die Freiwillige Feuerwehr Donaustauf, die gemeinsam mit KBM Rainer Stadlbauer für die Organisation und Durchführung des Lehrgangs verantwortlich war.

 

Bereits am ersten Lehrgangs-Samstag trafen sich die 5 Teilnehmer aus Wörth in Donaustauf und wurden über die Grundlagen der Atemschutzausrüstung und wichtige Informationen zu Atmung und Verhalten in Stressituationen unterrichtet.

Am darauffolgenden Montag und Dienstag wurden die ersten Erfahrungen bei der Verwendung des Filters und des Pressluftatmers, in Ruhe und bei Belastung gesammelt.

Am Donnerstag wurde die Atemschutzübungsanlage in Neutraubling erkundet. In zwei Durchgängen mussten die Teilnehmer hier ihr Erlerntes abrufen und in bestimmter Reihenfolge verschiedene Übungs- und Trainingssituationen truppweise durchlaufen. 

Eine gemeinsame Übung mit den Feuerwehren aus Tegernheim und Wörth fand am zweiten Ausbildungs-Samstag statt, indem ein Einsatzszenario in einem alten Supermarkt in Donaustauf nachgestellt wurde. Personenrettung, Brandbekämpfung und Schaffen von Ablüftungen unter Atemschutz waren hier die wichtigsten Aufgaben für die Teilnehmer, neben der Organisation der eigenen Ausrüstung und Absprachen über Funk. 

Schließlich konnten am letzten Lehrgangstag (Dienstag) auch die theoretischen Fragen erfolgreich beantwortet werden und die Feuerwehr Wörth kann sich nun über 5 weitere Atemschutzgeräteträger freuen! Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die viel Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und vorallem: regelmäßiges Üben verlangt. Wir wünschen den Absolventen und ihren zukünftigen Trupppartnern viel Erfolg, Durchhaltevermögen und Unversehrtheit bei ihren bevorstehenden Aufgaben.

 

Frühjahrsputz: Hallenreinigung.

Nicht nur im Einsatz halten die Kameraden und Kameradinnen zusammen. Auch wenn der jährliche Frühjahrsputz ansteht, stehen viele fleißige Helfer parat. Ganz nach dem Motto: Viele Hände, schnelles Ende! Die aktiven aber auch ehemaligen Feuerwehler/innen übernahmen die Hallen- und Fahrzeugpflege, bis wieder alles strahlte. Bei gemeinsamen Essen und Beisammensitzen wurde der Tag ganz im Sinne der Kameradschaftspflege beendet, denn Teamwork ist alles - ob im Feuerwehrhaus, auf der Autobahn oder bei anderen Einsätzen!

    

 

Ehrung: 25 Jahre aktiver Feuerwehrdinst.

März 2018: Die aktiven Mitglieder der Feuerwehren Hofdorf, Wörth, Hungersacker-Weihern, Geisling und Pfatter aus dem Kreisbrandmeister-Bezirk Koller wurden für ihre tatkräftige Unterstützung im Feuerwehrdienst geehrt. Unter ihnen auch drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wörth: Schindler Robert, Forster Andreas und Dörling Martin für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. 

 

 

Abschluss: 7 neue Truppführer bei der Feuerwehr - erstmals auch Damen.

Lappersdorf (April 2019). Sieben Feuerwehrkameraden und -kameradinnen absolvierten ihre MTA-Abschlussprüfung an der staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg. Nach aktiven Wehrdiensten, zahlreichen Übungs- und Einsatzstunden in den vergangenen zwei Jahren können sich die Absolventen nun Truppführer/innen nennen.

Gemeinsam startete die Gruppe zum größten Teil als Quereinsteiger im Jahr 2015. Ein Projektversuch der auch die ersten Damen in die Freiwillige Feuerwehr Wörth brachte. Seither konnte sich die Zahl der Mädchen und Damen, mit Interesse am aktiven Feuerwehrdienst, um ein Vielfaches steigern und wir sind als Feuerwehr sehr stolz auf die durchwegs positive Resonanz. Mit ihrem Abschluss der Feuerwehrgrundausbildung, begonnen mit dem MTA Teil 1 Basismodul vor zwei Jahren, konnten nun Anna Schindler, Annelie Hebauer, Claus Biedermann, Florian Stadler, Ina Biedermann, Marion Zeitler und Manuel Bauer schließlich auch die MTA Teil 2 mit Erfolg abschließen. 
Gemeinsam wurde dies bei einem gemeinsamen Essen mit Kommandant Ralf Amann und Gruppenführer Siegfried Engl im Rahmen der Urkundenvergabe des Landkreises gefeiert.

Doch das Lernen nimmt kein Ende. Bereits vor wenigen Wochen starteten schon die nächsten Anwärter in die MTA Truppausbildung und einige erklärten sich bereit, im April/Mai die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger anzutreten. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und erhoffen uns, dass die Motivation und Einsatzbereitschaft noch lange erhalten bleibt - So kann die Zukunft weitergehen!

 

Erstmals Wörther Trupp bei Atemschutzwettbewerb in Schierling erfolgreich.

Beim diesjährigen Atemschutzwettbewerb bei der Freiwilligen Feuerwehr in Schierling waren 145 Trupps, also 290 Feuerwehrmänner/-frauen von Feuerwehren aus der ganzen Oberpfalz beteiligt. Unter anderem ein Trupp aus Wörth an der Donau. (März 2019)

 Urkundenvergabe: Der Atemschutztrupp Wörth und Kreisbrandrat W. ScheuererGemeinsam mit Feuerwehrkameraden(-innen) wurde schon Tage vorher eifrig auf diesen Wettbewerb hintrainiert, Zeiten gemessen und die erforderlichen Stationen immer wieder durchgearbeitet.
Da zum ersten Mal ein Trupp der Freiwilligen Feuerwehr Wörth an den Start ging, waren die Atemschutzträger über die Erfahrungen bereits erfahrener Wettbewerbsteilnehmer aus umliegenden Feuerwehren, wie der FF Rettenbach oder auch der FF Schierling, sehr dankbar. 

Am Ende konnten der Trupp um Konrad Schmid und Claus Biedermann sowohl in Praxis, als auch in Theorie glänzen und einen Anreiz für zukünftig ehrgeizige Atemschutzträger der Feuerwehr geben.
 

 

 

Erstmals Frauen bei der Freiwilligen Feuerwehr Wörth

Eine neue und offene Entwicklung zeigt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Wörth, die 2018 ihre 150-jährige Vereinsgeschichte feiert und erstmals auch Frauen zu den Aktiven Mitgliedern zählen kann.

Unsere Feuerwehrmänner und -frauen

Rückblick: Bereits 2015 startete die erste Damen- bzw. Quereinsteiger Löschgruppe bei der Feuerwehr Wörth. Unter der Leitung von Vereinsvorstand Siegfried Engl wurde die Gruppe auf den aktiven Dienst der Feuerwehr vorbereitet.

Am 28.01.2017 fand zwischen 13 Uhr und 15 Uhr die Zwischenprüfung statt, das sog. Basismodul der Modulare Truppmann Ausbildung. Teilnehmer waren: Biedermann Ina, Hebauer Annelie, Schindler Anna und Zeitler Marion sowie die zwei Quereinsteiger Biedermann Claus und Bauer Manuel. Mit Unterstützung von zwei Ergänzern aus den aktuell aktiven Feuerwehrmännern der FF Wörth und einem Freiwilligen, als verletzte Person, musste die Gruppe verschiedene Aufgaben absolvieren. Prüfungsbestandteile waren zum einen die schriftliche und theoretische Beantwortung von 50 Testfragen, zum anderen wurden die Prüflinge einzeln zur theoretischen und praktischen Feuerwehrkunde befragt. Hierzu gehörte das Fachwissen über Knoten und Stiche, die Erklärung von verschiedenen Löschtechniken und Einsatzmöglichkeiten, sowie die Inbetriebnahme der Hydranten oder Schlauchbrücken für den Straßenverkehr. Anschließend wurde die gesamte Gruppe mit ihren Ergänzungskräften von den Prüfern, Kreisbrandinspektor Johann Bornschlegl, Kreisbrandmeister Koller Georg und Kreisbrandmeister Stöckel Christian, unter die Lupe genommen. Es galt, einen imaginären Brand einer Halle durch einen Löschaufbau inklusive Verkehrsabsicherung unter Kontrolle zu bringen und gleichzeitig eine verletzte Person über die Steckleiter von einem Flachdach zu retten. Jeder Trupp, Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp, wie auch Melder und Maschinist, hatte seine Aufgaben und führte diese durch intensives Training in den letzten Wochen gewissenhaft und sicher durch. 

Alle Teilnehmer bestanden die Prüfung, wodurch sich die Freiwillige Feuerwehr Wörth nun über 6 weitere aktive Kameraden und erstmals auch Kameradinnen freuen kann. Kreisbrandrat Scheuerer Wolfgang persönlich kam zum Abschluss in das Gerätehaus nach Wörth und überreichte den erfolgreichen Absolventen ihre Urkunden. In zwei Jahren werden die Neuanwärter dann zur Abschlussprüfung antreten. 

Das angeeignete Wissen und Können der Neuzugänge wurde auch gleich unter Beweis gestellt: Bereits wenige Stunden nach dem erfolgreichen Bestehen wurde die Freiwillige Feuerwehr zu gleich zwei, sich überschneidenden Einsätzen gerufen! Gegen 17:37 Uhr ertönte in Wörth die Sirene und die Freiwillige Feuerwehr Wörth machten sich auf den Weg zu einem PKW Unfall auf der BAB A3 in Richtung Rosenhof. Just in diesem Moment erreichte eine weitere Alarmierung die freiwilligen Helfer über eine abgelaufene Brandmeldeanlage, welche sich glücklicherweise als Fehlalarm herausstellte. So konnte die Wörther Feuerwehr, mit erstmals in der Vereinsgeschichte auch weiblicher Besatzung, auf der Autobahn ihr Möglichstes tun und den verunfallten PKW erfolgreich absichern und dem Abschleppunternehmen übergeben. Verletzt wurden bei diesem Unfall die beteiligten Personen glücklicherweise nur leicht und dadurch konnten die Neuzugänge einen ersten wichtigen Einblick in die Tätigkeiten der Feuerwehr erhalten. Ebenfalls durch einen erneuten Einsatz am Sonntag Nachmittag, bei dem die Feuerwehr zu einem Wasserschaden gerufen wurde.

 

THL-Abzeichen und Gemeinsame Übung der (Damen-)löschgruppen Bach und Wörth  

 Zerlegen eines verunfallten PKW

Gemeinsame Interessen verbinden: Am Mittwoch 05. Juli 2017 wurde die Gelegenheit genutzt, um eine gemeinsame Übung mit unserer Quereinsteiger-/Damengruppe und den Damen aus Bach abzuhalten. Am Wochenende zuvor legte ein Teil der Aktiven Mannschaft das weiterführende Leistungsabzeichen im Bereich Technische Hilfeleistung ab.

Thema der Übung: Technische Hilfeleistung an einem verunfallten PKW. 
Die Feuerwehrdamen und -männer erhielten durch Übungsleiter Siegfrid Engl einen Einblick in die Handhabung der schweren Gerätschaften, wie Spreitzer und Schere und konnten sich an einem zur Verfügung gestellten Übungs-Auto austoben.

Durch diese Art von Übung und auch die spezifischen Leistungsabzeichen erhält man einen breiten Einblick in die Beschaffenheiten der Karosserie, um in der Realität auf möglichst alle Möglichkeiten vorbereitet zu sein.

Wir sagen DANKE für die gelungene Kooperation, freuen uns wieder auf gemeinsame Aktionen und gratulieren den Teilnehmern zum Leistungsabzeichen.

   Teilnehmer Leistungsabzeichen THL